Gerade heute ist altersgerechtes Wohnen im Alter sehr wichtig, um unabhängig zu bleiben. Dies lässt sich auch ohne weitere Probleme in der bewohnten Wohnung weitgehend mit ein paar Anpassungsmaßnahmen erledigen. Außerdem müssen dabei keine grundsätzlichen Standards oder Normen eingehalten werden. Denn nur ein Drittel der Anpassungsmaßnahmen bei altersgerechtes Wohnen erfordert eine bauliche Maßnahme. Die wichtigsten bauliche Maßnahmen für altersgerechtes Wohnen liegen bei den Bereichen des Bades, Wohn- und Schlafräume und natürlich in der Küche. Solche bauliche Änderungen lassen sich mit wenigen Details und ohne große Schwierigkeiten mit ein paar Handgriffe erledigen.

Um ein altersgerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, sollte man sich rechtzeitig an die Umbaumaßnahmen denken. Nur so kann man ohne weitere Hilfe auch im Alter sein Leben alleine gestalten.

Um altersgerechtes Wohnen in der eigenen Wohnung zu gewährleisten, können Zuschüsse über das Landeswohnraumförderungsprogramm beantragt werden. Je nach Art und Umfang der sogenannten barrierefreien Wohnungsanpassung erhält man Zuschüsse bis zu 9.200.-Euro, aber dies hängt vom Einzelfall ab. Zudem ist auch zu beachten, dass die Zuschüsse für altersgerechtes Wohnen vor beginn der Umbauarbeiten beantragt werden und außerdem spielt die Einkommensgrenze eine wichtige Rolle. Eine genaue Auskunft erhält man direkt bei der L-Bank. Die zweite Möglichkeit einen Zuschuss für altersgerechtes Wohnen zu bekommen, wie für Türen oder für ein Einbau eines Treppenliftes erhält man bei der Pflegekasse. Bei der Pflegekasse kann man bis maximal 2.500.-Euro erhalten, dabei wird ein Eigenanteil von etwa 10 Prozent verlangt oder bis zu 50 Prozent der monatlichen Einkünfte. Die Eigenleistungen können bei bestimmten Fälle auch ganz oder teilweise erlassen werden. Behilflich bei einer Förderung sind auch der Sozialverband VdK oder auch der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes.

Landkreise und Kommunen sind behilflich bei der Wohnungsberatung für altersgerechtes Wohnen.

In vielen Landkreisen in Deutschland und in den Kommunen gibt es vor Ort spezielle Wohnungsberatung für altersgerechtes Wohnen. Dort erhält man alle wichtige Informationen sowie Finanzierungsmöglichkeiten für altersgerechtes Wohnen, was es für Möglichkeiten es gibt. Auch im Internet findet man genügend Informationen, die weiterhelfen und an wen man sich wenden muss. Selbst technische Möglichkeiten werden direkt vor Ort angeschaut und ein Beratungsgespräch geführt, welche bauliche Umbauten für ein altersgerechtes Wohnen notwendig sind. Wie zum Beispiel ein Einbau eines Treppenliftes, Einsatz für eine eventuelle Rampe oder Installation von einer Badehilfe. Somit ist die Wohnungsberatung für altersgerechtes Wohnen in der eigenen Wohnung oder Haus eine sehr große Hilfe. Somit wird durch ein Beratungsgespräch vor Ort mit den Betroffenen und Angehörigen analysiert, welche baulichen Veränderungen überhaupt notwendig sind. Ziel dabei ist immer, dass altersgerechtes Wohnen ein langes verbleiben in der eigenen Wohnung oder Haus zu erreichen. Eine solche Beratung erbringt auch Aufschluss welche weitere Unterstützung im Alltag noch notwendig sind, wie ein zusätzlicher Pflegedienst, Essensdienst oder eventuelle Hilfe von Angehörigen. Zudem soll die Selbstständigkeit der älteren Menschen so lange wie möglich erhalten bleiben. Weitere Wohnideen und Betten finden Sie auch im Internet.